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Hilfe bei sexualisierter Gewalt

Organisationen (auch Kirchengemeinden), die an EMAS teilnehmen, erstellen für die Öffentlichkeit regelmäßig eine Umwelterklärung. Darin wird die Gemeinde mit seinen Tätigkeiten, Produkten, Dienstleistungen und ggf. seinen Standorten beschrieben. Die eigene Umweltpolitik, die wesentlichen Umweltauswirkungen und das Umweltprogramm mit den konkreten Zielen für die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes dargestellt und Daten zur Umweltleistung, möglichst in Zahlen mit einer entsprechenden Bewertung zusammengefasst.

Mit EMAS III sind diese bisher schon erfolgten Angaben in Form standardisierter Kennzahlen, sogenannter Kernindikatoren, zu konkretisieren. Damit sollen künftig die Umweltleistungen der Organisationen in den Umwelterklärungen übersichtlicher und einheitlicher darstellbar werden. Das neue EMAS Infoblatt Die neuen Kernindikatoren der EMAS III" erläutert kurz, wie diese Anforderungen interpretiert und umgesetzt werden können.

Download der Umwelterklärung

 

Vorwort von Pfarrer Jörg Muhm zur Umwelterklärung Grüner Gockel

"Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch und ein ganz großes Dankeschön an das Grüne-Gockel-Team unserer beiden Kirchengemeinden. Ich bin dankbar und stolz, dass wir in unseren Gemeinden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die sich mit so viel Engagement und Herzblut für den Umweltschutz und eine nachhaltige Durchführung unserer Gemeindearbeit einsetzen. Daher danke ich den Mitgliedern des Grüne Gockel-Teams namentlich: Michael Kropp (Helmsheim) und Vorsitzender des Teams, Dieter Ehrhardt (Heidelsheim), Sonnhild Gogröf (Helmsheim), Hedi Hein (Helmsheim), Hans Reichert (Heidelsheim), Joachim Walter (Helmsheim). Ihr seid großartig!

Die in dieser Umwelterklärung aufgenommenen Umweltleitlinien beginnen in der Präambel mit einer Aussage der Charta Oecumenica des Jahres 2001. Sie lautet: „Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur“. Das ist eine wichtige Erkenntnis, die uns zu umwelt- und naturbewusstem Handeln ermutigt. Wir müssen immer mehr erkennen, dass die gesamte Schöpfung und Natur Geschenke Gottes sind und von unendlicher und zerbrechlicher Schönheit durchzogen sind.

Aber genau darin haben wir großen Nachholbedarf, denn die Charta Oecumenica formuliert unter Punkt 9 weiter: „Aber wir sehen mit Schrecken, dass die Güter der Erde ohne Rücksicht auf ihren Eigenwert, ohne Beachtung ihrer Begrenztheit und ohne Rücksicht auf das Wohl zukünftiger Generationen ausgebeutet werden.“ Umweltschutz ist darum unsere Verantwortung dafür, dass unsere Kinder und Enkel und alle zukünftigen Generationen ebenso ein gesundes und wohlhabendes Leben auf dieser Welt führen können.

Das fängt bei jedem einzelnen an: Wie oft wir Auto oder Fahrrad fahren, wie sehr wir unsere Gebäude heizen, wie viel chemische Zusatzstoffe wir in unseren Gärten verwenden, aber auch, welche Produkte wir in den Supermärkten und Einkauf-Centern einkaufen. Allzu oft treten wir die Schöpfung mit Füßen.

Aber auch als Kirchengemeinde können wir nachhaltiger handeln. Das geschieht im großen Stil schon durch die Photovoltaik-Anlagen in Helmsheim. Aber vieles andere kann noch verbessert werden: Indem wir z.B. bewusster heizen, konsequent stromsparende Leuchtmittel einsetzen und die Stromzufuhr bei Standby-Geräten unterbinden, auf unnötige Kopien verzichten, unsere Gebäude isolieren und vieles mehr.

Manche Maßnahmen können leicht, schnell und mit geringem finanziellem Aufwand umgesetzt werden. Andere bedürfen einer längeren Planung und Anlaufzeit.

Mit dem Grünen Gockel haben wir uns als Kirchengemeinden Heidelsheim und Helmsheim gemeinsam auf den Weg gemacht, dass wir als Christinnen und Christen dem Schöpfungsauftrag (1. Mose 2,15) gerecht werden können. Der Startschuss ist gesetzt, nun müssen wir als Gemeinden mitgehen. Ich freue mich darauf!"

Ihr Pfarrer Jörg Muhm

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